Wolfgang Ainetter, ehemaliger Kommunikationschef im Bundesverkehrsministerium, veröffentlicht Anfang 2026 seinen zweiten fiktiven, satirischen Ministeriumskrimi. Mit seinen Geschichten gibt er Einblicke in den Berliner Politikbetrieb, denn – wie wir wissen – in jedem Scherz steckt ein wahrer Kern!

Attentat im noblen Berliner Hotel 𝐴𝑑𝑙𝑜𝑛!

Der deutsche Bundeskanzler und sein Finanzminister sterben beim 𝐵𝑢𝑛𝑑𝑒𝑠𝑝𝑟𝑒𝑠𝑠𝑒𝑏𝑎𝑙𝑙 – vermutlich vergiftet! Kommissar André Heidergott, gebürtiger Wiener mit reichlich Schmäh, und seine Chefin Emily Schippmann suchen im Regierungsviertel nach den Mördern. Wer steckt hinter dem Anschlag auf die Politiker – militante Islamisten? Putins Killer-Kommando? Oder intrigante Parteifeinde? Auf Spurensuche zwischen Kanzleramt und 𝐵𝑜𝑟𝑐ℎ𝑎𝑟𝑑𝑡 geraten die Ermittler selbst ins Visier, während ihnen eine schillernde Medienmilliardärin den letzten Nerv raubt.

„In dieser Krimi-Satire voll feiner Anspielungen, Details und Anekdoten, erzählt mit Wiener Schmäh, meint man nahezu allen zu begegnen, die im politisch-medialen Berlin etwas zu sagen oder auch zu verschweigen haben. Schon der Prolog ist grandios … Ein herrliches Vergnügen für Kenner des Hauptstadtbetriebs – und für alle, die es werden wollen.“ – Lorenz Maroldt, Herausgeber des „Tagesspiegels“

„Spannend, bissig und erfreulich respektlos gegenüber den Mächtigen: Beste Unterhaltung für alle, die hinter die Kulissen der Hauptstadt schauen wollen.“ – Helge Fuhst, Vorsitzender der Chefredaktionen der Premium-Gruppe bei Axel Springer, Chefredakteur der „Welt“-Gruppe

„Grandios sind Ainetters Anspielungen und Anekdoten sowie sein sprachliches Geschick. Stilistisch bewegt sich der Roman souverän zwischen klassischem Krimi und politischem Gesellschaftsroman, mit pointierten Dialogen und einem sehr feinen Gespür für Personen und institutionelle Milieus.“ – Ralf Johst, Focus Online

„Der Politkrimi des Jahres.“ – Leipziger Zeitung

Kaufen

Alarm im Berliner Regierungsviertel!

Der wichtigste Beamte eines Ministers ist verschwunden – er wurde entführt! Der charismatische Wiener André Heidergott ist der Kommissar, dem die Mächtigen Deutschlands vertrauen. Er deckt auf: Das Opfer war ein Meister der Lügen und Intrigen. Ein mächtiger Beamter plötzlich ganz ohnmächtig. Was zieht einen österreichischen Charmeur und Polizeioberkommissar nach Berlin? Natürlich die Liebe! André Heidergott, seines Zeichens leiwander Wiener, wohnt wegen seiner jetzigen Ex-Frau in Moabit. Mit den großen Gefühlen hat sich aber leider auch die gute Laune verflüchtigt.
Was auch nicht hilft: Ein hoher Beamter wird entführt – und Heidergott muss ins Ermittlerteam „BAO Finsterweg“. Entführungsopfer Hans-Joachim Lörr steht kurz vor seiner Pensionierung und hat sich im Lauf seiner Beamtenkarriere viele Feinde gemacht, denn in Wahrheit hielt er als rechte Hand des Ministers stets die Fäden in der Hand und steckte jeden Untergebenen, der Widerspruch wagte, in eine dunkle Besenkammer.
Mit seiner Vorgesetzten Emily Schippmann ermittelt Heidergott im Berliner Regierungsviertel, wo gute Beziehungen alles sind. Der geizige und verfressene Hans-Joachim Lörr war ein Meister der Machtspiele. Zahlt er dafür jetzt den Preis?

Auf der Suche nach dem verschwundenen Ministerialdirektor schaut André Heidergott in verstaubte Schreibtische und giftige Aktenschränke – dorthin, wo die dunkelsten Geheimnisse der Beamten lagern. Als Wiener ist er viel gewöhnt, die Geschichte des politischen Sumpfs in Österreich reicht ja bekanntlich weit zurück, doch während seiner Ermittlungen tun sich Abgründe auf, die nicht einmal er für möglich gehalten hat. Interessant (aber nicht unbedingt überraschend) ist nur: Alle haben davon gewusst, aber niemand hat je darüber gesprochen.
Die Liste der Verdächtigen, auf der der Minister höchstselbst zu finden ist, ist entsprechend lang. Da könnte es fast passieren, dass die Ermittlungen länger dauern als die Entführung …

Keine deutsche und keine österreichische Partei, kein Affären-Politiker der letzten siebzig Jahre, auch nicht die Presse und ihr Umgang mit Politiker*innen bleibt in Wolfgang Ainetters Kriminalroman verschont. Eines wird dabei ganz schnell deutlich: Berlin steht Wien in nichts nach – oder Wien Berlin? Ein Gutes hat das Ganze aber: Es gibt großartigen Stoff für einen Krimi voller skurrilem Hintergrundwissen.
Wolfgang Ainetter kennt die Politik von allen Seiten – als Journalist ebenso wie als Ministersprecher. Dabei hat er eines gelernt: sich niemals und unter keinen Umständen den Mund verbieten zu lassen. In seinem ersten Ministeriumskrimi widmet er sich ungeschminkt und mit viel Komik der Beamten- und Politikrealität: der Polit-Insider nimmt uns mit in die Hochburg der deutschen Bürokratie und bringt uns damit – man glaubt es kaum – tatsächlich zum Lachen.

Kaufen

Über den Autor

Wolfgang Ainetter studierte Germanistik und Psychologie. Er war 25 Jahre lang Journalist, unter anderem Chefredakteur des größten österreichischen Nachrichtenmagazins „News“ (ehemals Gruner & Jahr) und Nachrichten-Chef bei „Bild“.

Von 2018 bis 2021 arbeitete er als Kommunikationschef im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrakstruktur. Dort gründete er das vielbeachtete „Neuigkeitenzimmer“, den ersten Newsromm in einem Bundesministerium. Mit seinem Team gewann er mehrere Kommunikationspreise.

Mit seinem Debüt „Geheimnisse, Lügen und andere Währungen“ (Haymon Verlag) – unverkennbar inspiriert von seinem früheren Berufsalltag – gelang ihm ein Bestseller.