Querwechsler-Netzwerk wird Partner der Plattform #Staatsmodernisierung

Gemeinsam mit der Lokalprojekte gGmbH und gefördert durch die Stiftung Mercator setzt sich das Netzwerk unter dem Dach des Forschungsprojekts der Hertie School für mehr Querwechsler*innen in der Verwaltung ein.

Das vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) geförderte Forschungsprojekt „Plattform #Staatsmodernisierung“ der Hertie School ist gestern offiziell gestartet. Das Querwechsler-Netzwerk ist Teil des breiten Partnernetzwerks und bringt unter dem Dach der Plattform ein eigenes Projekt ein – in Zusammenarbeit mit der Lokalprojekte gGmbH und gefördert durch die Mercator-Stiftung.

Hintergrund ist die Pressemitteilung Nr. 40/2026 des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) vom 6. Juli 2026: Mit der symbolischen Übergabe des Förderbescheids an die Hertie School hat Bundesminister Dr. Karsten Wildberger den Startschuss für das dreijährige, mit rund 3 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt gegeben. Die Plattform #Staatsmodernisierung wird am Centre for Digital Governance der Hertie School aufgebaut und soll die Umsetzung der Modernisierungsagenda Bund sowie der föderalen Modernisierungsagenda wissenschaftlich begleiten und unabhängig evaluieren.

Das Projekt des Querwechsler-Netzwerks will neue Kompetenzen und Kulturwandel in der Verwaltung fördern und damit die Modernisierung unterstützen. Konkret sollen mehr Querwechsler*innen erfolgreich in verantwortlichen Positionen in Bund, Ländern und Kommunen tätig sein und dort als Macher*innen, Impulsgeber*innen und Beschleuniger*innen für Veränderungsprozesse wirken. Die Forschung zeigt: Querwechsler*innen bereichern öffentliche Verwaltungen mit neuen Kompetenzen und stärken die Gewinnung und Bindung von Menschen mit anderen Fähigkeiten und Motivationen.

Carolina Leersch, Leiterin des Querwechsler-Netzwerks und Co-Geschäftsführerin der Lokalprojekte gGmbH:

„Ein moderner Staat braucht Menschen, die neue Perspektiven einbringen – und Rahmenbedingungen, die das zulassen. Die Plattform #Staatsmodernisierung schafft erstmals einen Ort, an dem verschiedene Partner systematisch zusammenkommen und diese Themen voranbringen. Wir wollen dafür sorgen, dass mehr Menschen aus Wirtschaft und Non-Profit-Sektor erfolgreich in verschiedene Positionen in Bund, Ländern und Kommunen wechseln – und dort als Macher*innen den Wandel unterstützen. Gleichzeitig werden wir gezielte Impulse setzen, um die Rahmenbedingungen für diese Durchlässigkeit zu verbessern.“

Der Aufbau der Plattform soll bis Anfang 2027 erfolgen, erste Ergebnisse mit Empfehlungen zu den Handlungsfeldern der Modernisierungsagenden werden binnen eines Jahres erwartet, der Abschlussbericht für Sommer 2029. Eine erste Version der Plattform ist unter www.plattform-staatsmodernisierung.de verfügbar.

Die vollständige Pressemitteilung als PDF herunterladen

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