Quelle: Bernd Roselieb / BaFin

Nach einer juristischen Ausbildung in Mainz, Freiburg und Berlin und einem Wirtschaftsstudium an der Harvard University mit Master-Abschluss begann Felix Hufeld seine berufliche Laufbahn als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Gesellschafts- und Steuerrecht. Nach ca. 20 Jahren in der Privatwirtschaft kam Hufeld 2013 zur Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Zunächst als Exekutivdirektor der Versicherungsaufsicht, bevor er im März 2015 zum Präsidenten ernannt wurde.

Seine Stationen in der Privatwirtschaft waren vielfältig: 1992 wechselte er zur Boston Consulting Group und war dort sieben Jahre lang tätig, ab 1996 als Manager/Principal. Von 1999 bis 2001 arbeitete Hufeld bei der Dresdner Bank AG in Frankfurt, wo er als Ressortleiter Konzernentwicklung unter anderem die strategische Steuerung des Geschäftsportfolios sowie Mergers & Aquisitions verantwortete. Vor seinem Wechsel in die Aufsicht war er lange Jahre als CEO für die Region Central Europe für Marsh tätig, einen der weltweit führenden Industrieversicherungsmakler und Risikoberater.

Den Schritt von der Industrie in die Aufsicht hat Hufeld bewusst als Chance begriffen: „Nach vielen Jahren Tätigkeit in verschiedenen Unternehmen des Finanzsektors bot sich plötzlich die Möglichkeit eines fundamentalen Perspektivwechsels: Für die öffentliche Sache, das Gemeinwohl, zu arbeiten. In meiner jetzigen Rolle muss ich sowohl gegenüber der Finanzbranche wie auch in der Politik Wirkung entfalten. Etwas Spannenderes kann ich mir kaum vorstellen.“